Heilkräuter traditionell und modern

Es gibt viele Möglichkeiten, Heilpflanzen therapeutisch einzusetzen! Je nach Aufbereitung wirken sie auch unterschiedlich und regen somit die Selbstheilungskräfte unseres Körpers an.

Phytotherapie (griech. phytos = Pflanze)
Bezeichnet man die Behandlung von Krankheiten mit Pflanzen. Man verwendet dabei jene Pflanzenteile, in denen therapeutisch wirksame Inhaltsstoffe vorkommen.

Verwendet werden sie als:

  • Gewürzkräuter
  • Gewürze
  • Tee
  • Tinkturen
  • Salben
  • u.v.m.


In der traditionellen Abendländischen Medizin schließt man vom Wesen und der Signatur der Pflanze auf ihre Wirkung – und dies schon seit Jahrtausenden, bevor wir Menschen die Wirkstoffe der Pflanzen durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen konnten!

Die TCM verwendet westliche Kräuter  nach dem Geschmack, ihrer Thermik, ihrer Wirkrichtung, sowie natürlich auch nach dem Bezug  zu den Organen! Daher ist eine Kombination mit der 5 Elemente Ernährung sowie den Therapien: Moxa, Schröpfen und Gua Sha sehr empfehlenswert

Aromatherapie

Sie steht der Phytotherapie sehr nahe, da man dafür die ätherischen Öle der Pflanze verwendet. Ätherische Öle stärken Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Sie haben eine psychische Wirkung über ihren Duft z.B.: stimmungsaufhellend, beruhigend, stärkend, ausgleichend…andererseits wirken sie aber auch über die Haut in unserem Blut z.B.: antibakteriell, fungizid, hormonell anregend, durchblutungsfördernd…

Spagyrik

Spagyrik heißt: etwas in seine einzelnen Bestandteile zu zerlegen und dann wieder zusammenzufügen, um alle verborgenen Arzneikräfte freizulegen.

Gärung – sie dient in erster Linie dazu, den  „Geist“ der ganzen Pflanze  (von der Blüte bis zur Wurzel), diese wird dazu zerkleinert,  also ihre charakteristischen Aromastoffe  durch Gärung  freizugeben.

Destillation – nach der Gärung wird die Pflanzenmasse eine Wasserdampfdestillation unterzogen, um sozusagen die „Seele“ der Pflanze, also ihre ätherischen Öle und Aromastoffe zu gewinnen.

Veraschung – sie findet bei großer Hitze statt. Mit dieser Methode können die enthaltenen Mineralsalze und Spurenelemente gewonnen werden. („Körper der Pflanze“)

Werden alle 3 Phasen wiedervereinigt entspricht dies einer spagyrischen Tinktur!

Die Spagyrik hilft, besonders in der heutigen Zeit, sich zu „erden“. Dies ist besonders wichtig für Menschen, die den „Boden unter den Füßen“ verlieren bzw. verloren haben!

Gemmotherapie

Sie basiert auf der Verwendung von Frischpflanzenteilen, wie der Knospe, jungen Triebsprossen und Wurzelspitzen. Der belgische Arzt Dr. Henry Pol entdeckte, dass in solchem „Embryonalgewebe“ die Lebens- und Wachstumskräfte einer Pflanze am höchsten sind. In der Gemmotherapie geht man davon aus, dass sie dem Menschen als Vitalisierungs- und Regenerationskräfte dienen können. Vor allem wenn sie begleitend zu anderen therapeutischen Maßnahmen eingesetzt werden.

Bachblütentherapie

Nach dem englischen Arzt Eduard Bach benannt. Dieser war davon  überzeugt, dass jeder Krankheit eine seelische Disharmonie vorrausging. Er war ein wahrer Meister der Signaturlehre, und fand daher Blüten deren Ausstrahlung (Signatur) und Schwingungen ausgleichend auf diese „disharmonischen Seelenzustände“ wirken können. Bachblüten sind sanfte Mittel und können z.B. bei Ängsten, Entmutigung, zuwenig Selbstvertrauen, übertriebener Fürsorge, Ungeduld und dgl. eingesetzt werden.